Einführung in die 2. Dimension
  2D Matrix Codes sind neuartige Verfahren zur Informationskodierung. Sie sind eine Weiter- entwicklung der allgemein bekannten 1D Barcodes (Strichcodierung), bzw. gestapelten 2D Barcodes (z.B. PDF 417). Im Gegensatz  zum eindimensionalen Barcode werden die Informationen in einer weiteren Dimension abgelegt. Aus diesem Grunde werden sie nicht als Barcode, sondern als Matrix Code bezeichnet. Beispiel Data Matrix ECC200
2D Matrix Codes werden werden in der Regel mit Zeilenkameas, Bilderarbeitungssystemen bzw. CCD-Scannern gelesen. Sie können die Verarbeitung in beliebiger Lage durchführen (omnidirektional).  Derartige Matrix Codes müssen jedoch mit festen Codeelementen zur Lageerkennung für die Lesegeräte ausgestattet sein. 
Die ersten derartigen Codes wurden für die schnelle und sichere Paketsortierung in beliebiger Lage von Barcodeetiketten entwickelt. Der Vorteil aller derartiger Codes ist die hohe Informationsdichte. Man kann in ihnen auf einer kleinen Fläche sehr viele Informationen darstellen. 
Die durch eine weitere Informationsebene gewonnene, wesentlich höhere Informationsdichte erlaubt gestapelten (verkettete 1D Codes) und 2D Codes die Verwendung von redundanten Informationen. Somit können auch verschmutzte oder beschädigte Codes noch gelesen und dekodiert werden. Die Höhe der redundanten Informationen wird in der Codierungssoftware eingestellt. Sie wird in Security-Level angegeben. Je höher der Security-Level, desto öfter werden die Informationen hinterlegt, und umso größer wird anschließend auch der Code.
Die Fehlerkorrektur ist nur bei 2D-Codes möglich, bei 1D Codes wird der Fehler nur erkannt, jedoch nicht korrigiert.
Verwendet wird bei den bekanntesten 2D Matrix Codes, die Reed Solomon Fehlerkorrektur. 
( z.B. beim Data Matrix ECC200, oder Aztec )
 

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